IT Wissen nicht nur für die Ausbildung

Sicher surfen – Tipps zur optimierten Internetnutzung

Beim Surfen im Internet lauern zahlreiche Gefahren. Nicht nur die Sicherheit persönlicher Daten ist gefährdet, sondern auch die Funktionsfähigkeit von Soft- sowie Hardware. Angesichts der Entwicklungen des Internets und der damit einhergehenden täglichen Nutzung sind Maßnahmen zum individuellen Schutz vor Hackerangriffen, Viren und Co. unerlässlich. Doch nicht selten scheitert die Sicherheit bereits an einfachsten Grundlagen.

Virenschutz, Firewalls und regelmäßige Updates

security-265130_640

Ein ungeschützter Computer ist für Hacker ein leichtes Ziel. Clevere Hacker-Programme können in kürzester Zeit eine große Masse an Computern ansteuern, um diese anzugreifen. Viele User sind noch heute der Meinung sich ohne entsprechenden Schutz Hackerangriffen entziehen zu können oder sind sich der Gefahr generell nicht bewusst. IT-Fachleute müssen diesen Trugschluss auflösen und immer wieder vermitteln, dass ohne Schutzmaßnahmen Schadsoftware im Hintergrund ihr Unwesen treiben kann. Die Folgen sind verheerend. Von kriminellen Machenschaften, für die individuelle Rechenpower manipulierter Rechner heimlich genutzt wird bis hin zum Ausspähen von Passwörtern und anderen sensiblen Daten ist alles möglich. Ohne Gegenwehr sind Internetnutzer schutzlose Opfer für Hacker. Unverzichtbar sind Virenschutz-Software und eine zuverlässige Firewall.

Grundsätzlich ist es ein Muss, dass das Betriebssystem regelmäßig aktualisiert wird, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Eine Antiviren-Software sollte ebenfalls installiert und kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Sollte eine Firewall nicht von vorneherein in das System integriert sein, muss diese manuell installiert und zum Surfen konfiguriert werden. Eine Kombination aus Antiviren-Software, Spam-Schutz und Firewall ist in den meisten Fällen ideal. Derartige Security-Pakete werden von zahlreichen Herstellern angeboten und laufend an die ausgeklügelten Angriffstechniken angepasst. Wer Kunden gewährleisten möchte, dass sie sorgenfrei und sicher surfen können, hat unter anderem mit Security-Produkten von Trend Micro die Chance einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten. Neben PCs und Macs lassen sich mit derartiger Software mobile Geräte sowie Daten konsequent schützen. Mit einer Bedrohungserkennung werden das Schutz-Repertoire ergänzt und Cyber-Angriffe abgewehrt.

Sicherheitseinstellungen und Webbrowser-Auswahl

Die Nutzung eines hochwertigen Security-Pakets stellt bereits eine gute und unverzichtbare Sicherheitsgrundlage dar, um sicher surfen zu können. Ergänzt werden sollte dies durch einen aktuellen und richtig konfigurierten Browser. Die gängigsten Browser gibt es mittlerweile für alle Betriebssysteme und bringen auch weitere Sicherheitsmechanismen mit, die richtig konfiguriert werden sollten. In erster Linie ist es aber auch beim Browser wichtig, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. In der Regel sind Browser heutzutage schon relativ gut vorkonfiguriert. Doch ein Blick auf die Sicherheitseinstellungen ist kein Fehler und ermöglicht die Feinjustierung. Vor Allem geht es dabei um den Umgang mit Grafiken, Pop-up-Fenstern, Cookies, Scripten und aktiven Inhalten regeln. Cookies beispielsweise können dazu dienen Informationen zum Nutzerverhalten zu speichern. Sie stellen daher je nach Einsatz ein erhebliches Risiko für den Datenschutz dar, auch wenn sie oft zur vollen Funktion einer Website benötigt werden. Zur Erhöhung der Sicherheit ist es deshalb ratsam den Gebrauch von Cookies einzuschränken. Besonders empfehlenswert ist die Einstellung, dass der Browser Cookies automatisch löscht, sobald dieser geschlossen wird. Auch aktive Inhalte, meist in der Programmiersprache JavaScript geschrieben, können vom Browser direkt ausgeführt werden. Deshalb wird dieser Bereich oft für ein Einschleusen von Schadsoftware genutzt. Da aber viele Websites auch JavaScript für einen vollen Funktionsumfang benötigen, sollte man die Scriptsprache nicht einfach abschalten, sondern regulieren. Erkennt man also viele nicht funktionierende Inhalte auf Websites, sollte man den Gürtel wieder etwas lösen.

Anonymität wahren

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten und sicher surfen zu können, ist es gleichzeitig sinnvoll die Anonymität zu wahren. Dieses Vorhaben ist auf verschiedene Arten realisierbar. Jedoch ist die absolute Anonymität nur schwer erreichbar. Für Verbraucher, die häufig online einkaufen, kann es beispielsweise sinnvoll sein Maßnahmen zu ergreifen, um nicht zum sogenannten gläsernen Kunden zu avancieren. Um die Privatsphäre zu schützen, dienen spezielle Methoden, die IP-Adressen von PCs verschleiern. Um zu verhindern, dass Suchmaschine und weitere Dienste persönliche Daten und Informationen dauerhaft speichern, gilt es eine gewisse Vorsicht walten zu lassen und Nutzer immer wieder darauf hinzuweisen keine persönlichen Daten preiszugeben. Eine Möglichkeit relativ anonym zu bleiben, stellt zum Beispiel der Inkognito-Modus eines Browser dar, der fast keine Spuren hinterlässt.

Mitdenken – Die sicherste Maßnahme

Abschließend bleibt zu sagen, dass es viele Maßnahmen gibt, die zum sicheren Surfen dienen. Im Mittelpunkt steht aber immer der Mensch, der die Systeme aktualisieren muss und Websites sowie Mails im Zweifel besser meidet. Bei allen technischen Vorkehrungen ist also Mitdenken die grundlegende Basis für Sicherheit.

Bildquelle: pixelcreatures (Werner Moser) / pixabay.com

 

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Keine Chance unser IT-Wissen zu verpassen: