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ROM – Read Only Memory

Die AbkĂŒrzung ROM steht fĂŒr “Read-Only-Memory” und beschreibt einen Festwertspeicher, der Informationen ohne Strom hinzuzufĂŒgen dauerhaft speichert. Welche Arten von ROM es gibt, erfĂ€hrst du in diesem Beitrag.

Bei den ersten ROMs waren die Daten “eingegossen” und konnten nachtrĂ€glich nicht verĂ€ndert werden. Diese unflexiblen ROM-Bausteine werden heute nicht mehr hergestellt. Stattdessen wurden Techniken entwickelt um die Daten auf ROM-Medien nachtrĂ€glich erneuern zu können.

Anders als beim “Random-Access-Memory” wird das schreiben der Daten auf den Chip als Programmieren bezeichnet und nicht als Schreibzugriff.

Der PROM

Ende der 70er Jahre wurde von der Firma Texas Instruments der “programmable-ROM” entwickelt. Auf diesem PROM-Speicherbaustein waren nach der Herstellung keine Daten vorhanden, alle Bits waren auf 1 gesetzt. Mit speziellen ProgrammiergerĂ€ten konnten nun Daten auf die Bausteine gespeichert werden. Nachteil des PROM besteht darin, das es nur einmal beschreibbar ist und nicht gelöscht werden kann.

Der EPROM

Dieser nichtflĂŒchtige Speicherbaustein st im Grunde identisch mit dem PROM, nur das diese Chips ein Quarzglas-Fenster auf der Oberseite haben, durch das der Siliziumkern zu sehen ist. Dieser kann durch Bestrahlung mit UV-Licht gelöscht werden. Daher auch die Bezeichnung “Erasable-Programmable-Read-Only-Memory”.

Der EEPROM

Die EEPROM-Speicherbausteine werden auch als Flash-ROMs bezeichnet. Sie werden “Electrically-Erasable-Programmable-ROM” genannt, da sie mit bestimmten Befehlen gelöscht und neu beschrieben werden können. Es ist also nicht mehr notwendig die Chips mit einem speziellen GerĂ€t zu bearbeiten.

Seit Mitte der 90er Jahre (etwa 1994) sind diese Chips auf fast allen Hauptplatinen (Mainboards) als Speicherort fĂŒr das BIOS zu finden. Seit dieser kleinen Revolution gibt es von den Platinenherstellern regelmĂ€ĂŸig BIOS-Updates, die ganz einfach ĂŒber die alte Version drĂŒber gespielt werden können. Der Einsatz von EEPROMs ist aber nicht auf Personal Computer beschrĂ€nkt sondern breitet sich auch bei Autos, Digitalkameras, CD-ROM und DVD-ROM Laufwerken aus. Meistens kann so die Firmware der GerĂ€te aktualisiert werden.

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