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Projektdokumentation

Besser ausgedrückt: Der Projektbericht. Denn es gehört immer noch eine Kundendokumentation zum Projekt, das könnte schnell zu Verwechslungen führen. Weitere Infos und Tipps zur Gliederung deiner Dokumentation findest du in diesem Beitrag.

Für das Projekt das du ableistest, erhältst du keine Bewertung. Bewertet werden deine Herangehensweise, dein Sachverstand und deine Fachkompetenz, diese belegst du in deinem Projektbericht.

Wichtig: Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit und auch nicht um einen Erfahrungsbericht. Kundengerecht ist das Zauberwort, an das man sich halten sollte. Stell dir vor, die IHK-Prüfer währen Kunden eures Unternehmens. Stelle aber nicht nur das Ergebnis deiner Bemühungen dar, sondern alle Handlungsschritte die nötig waren. Abweichungen vom Projektantrag sind kein Problem, solange sie sinnvoll und nachvollziehbar erklärt sind.

Achte unbedingt darauf, dass sich keine Rechtschreibfehler einschleichen und das du dich an die Layoutvorgaben deiner IHK hältst. Gibt es hier Mängel, führt das schon zu Punktabzügen.

Gliederung

Folgende Gliederung wird von der IHK Dresden (Regionale Abweichungen sind möglich) vorgegeben:

Deckblatt (Dafür soll man den genehmigten Projektantrag – 2 Seiten – nutzen)

Nachweisblatt und Einschätzung des betrieblichen Betreuers (Wurde mit dem bestätigten Antrag zugeschickt, muss vom Ausbilder unterschrieben sein)

Gliederung (auf einer Extraseite)

Problemstellung (hier soll noch einmal der projektrelevante Hintergrund beschrieben sein, zum Beispiel eine Kundenanfrage oder eine bestimmte Aufgabenstellung)

Betriebliche Dokumentation der Ergebnisse (Umfassende Beschreibung der Prozessschritte und deren erzielte Ergebnisse)

Kundengerechte Dokumentation der Ergebnisse (Kundendokumentation als Anlage mit maximal 5 Seiten)

Zusammenfassung/Schlussfolgerung (ca. eine halbe Seite)

Literaturverzeichnis/Quellenangabe

Fehler vermeiden:

Tipp: Halte dich an die IHK-Layoutvorgaben und vermeidet unbedingt Rechtschreibfehler!

Die Seitenanzahl ist ebenfalls vorgegeben und beträgt meistens 10 Seiten DIN A4. Alle Schaubilder, Topologiepläne, Statistiken, Aufstellungen usw. gehören in den Anhang und nicht in die eigentliche Doku!

Tipp: Schreibe nicht in der Ich-Form!

Dass DU die Projektarbeit geschrieben hast wissen die Prüfer. Schreibe deine technische Dokumentation personenneutral und möglichst im aktiv. Das wirkt professioneller und Kundenorientierter.

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3 Kommentare und Links

  1. Christian Kosmowski

    29. Juli 2008

    Hallo, finde eure Seite echt klasse, das IHK Kaudawelsch zu verstehen fällt einem doch recht schwer. Allerdings habe ich auf der Seite zur Projektdku (unten bei den Tipps) etwas gefunden. Dort steht man solle personenneutral im aktiv schreiben Geht das?. Ich weiss nicht ob es ein tippfehler ist aber ich bin der Meinung man sollte personenneutral im passiv schreiben z.B. „Dazu wird eine neue Seite angelegt.“

  2. Christian

    29. Juli 2008

    Hallo Christian,

    ich schicke dir hier mal noch eine Erklärung zum Thema, die ich aus dem Internet gegriffen habe:

    „Ich-Form“

    Das Wort „ich“ ist verpönt! Auch wenn Ihnen Schulaufsätze in der 1. Person besser von der Hand gehen, in einer technischen Dokumentation wirkt dies amateurhaft. Haben Sie schon einmal Produktdokumentation gesehen, in der der Autor in der Ich-Form schreibt? – eben!

    Die Ich-Form lässt sich am einfachsten umgehen, indem man sich auf die Sache konzentriert und konsequent mit starken Verben in der Aktivform formuliert. Dazu ein Beispiel:

    Ich wähle das Programm x für den Zweck y, weil…
    (Ich-Form, aktiv, – so nicht!)

    Das Programm x wird von mir für den Zweck y gewählt, weil…
    (Mir-Form, passiv, – nie und nimmer!)

    Das Programm x wird für den Zweck y gewählt, weil…
    (passiv, – Besser, aber nicht gut!)

    Zum Einsatz kommt das Programm x, weil…
    (personenneutral, aktiv, ohne Hilfsverb – OK!)

    Quelle: http://www.caesborn.de/pruefungspage/projekt_dok.html

    Ich hoffe das hilft dir weiter

  3. Christian Kosmowski

    30. Juli 2008

    Ah ok, Danke für die Antwort. Ich konnte mir nichts unter einem personenneutralen aktiv vorstellen. Vielleicht sollte die zweitbeste Form noch erwähnt werden, da diese am häufigsten Benutzt wird, vor allem weil man nicht alles in dem personenneutralen aktiv abbilden kann.

    Gruß

    Christian

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