Monitor – Grundlagen
Die von der Grafikkarte aufbereiteten Daten werden am Monitor für den Menschen sichtbar dargestellt. In diesem Beitrag geht es speziell um Röhrenmonitore, die inzwischen weitgehend durch moderne Flachbildschirme abgelöst wurden. Dennoch wird in bestimmten Bereichen weiterhin auf die Röhre gesetzt.
CRT – Monitore
CRT steht für Cathode-Ray-Cube und basiert auf der Braunsche Kathodenstrahlröhre, die auch in Fernsehgeräten verwendet wird.
Funktionsweise
In einer Luftleeren Röhre werden horizontale Elektronenstrahlen erzeugt, die auf die Vorderseite der Röhre – dem Bildschirm auftreffen. Die Innenfläche dieses Schirms ist mit einer fluoreszierenden Substanz beschichtet. Die auftreffenden Elektronenstrahlen können diese Substanz zum leuchten bringen. Die Elektronenstrahlen bewegen sich Zeilenweise von oben nach unten. Je nach unterstützter Frequenz (z.B. 85Hz) wird das Bild entsprechend oft pro Sekunde aufgebaut.
Jeder dargestellte Pixel, auch Leuchtpunkt genannt, besteht aus drei Teilpunkten die jeweils für die Farbe Rot, Grün und Blau stehen. Diese Tripel werden von den Elektronenstrahlen entweder durch eine Loch- oder Streifenmaske erreicht.
Loch- und Streifenmaske
Die Lochmaske enthält exakt so viele Löcher, wie Tripel (Pixel) maximal dargestellt werden können. Die Maske besteht aus einem dünnen Metallgitter. Damit es zu keinen Farbverschiebungen kommt, muss die Bildschirmoberfläche stark gewölbt sein, so dass die Elektronenstrahlen möglichst senkrecht durch die Lochmaske treten.
Die Streifenmaske besteht ebenfalls aus einem Metallgitter, jedoch sind hier vertikale Schlitze eingearbeitet. Dadurch gelangt letztendlich mehr Licht auf die Anzeigefläche und das Bild wirkt brillanter. Die Bildschirmoberfläche ist hier wesentlich flacher und nur noch horizontal leicht gewölbt. Oft wird auch die Bezeichnung Trinitron-Röhre für Streifenmaskenbildschirme verwendet.
Kenngrößen
Die Größe der Bildschirme wird in Zoll angegeben, üblich sind 17“ und 19“ Geräte. Das Seitenverhältnis ist wie bei TV-Geräten 4:3. Die logische Auflösung wird immer als Zahlenpaar angegeben. Beispielsweise steht 1024*768 für 1024 wagerechte Bildpunkte und 768 senkrechte Bildpunkte.
Die vertikale Bildwiederholfrequenz gibt die maximale Anzahl der darstellbaren Bilder pro Sekunde an. Wogegen die Horizontalfrequenz angibt, wie viel Zeilen ein Elektronenstrahl pro Sekunde schreiben kann.