Festplatten Schnittstellen
Zu den Grundlagen der Festplatte gehören auch die unterschiedlichen Schnittstellen, mit denen eine Festplatte mit dem Rest des Computers verbunden werden kann. Hier findest du eine kleine Zusammenstellung wichtiger Standards.
IDE
IDE bedeutet Integrated Device Electronics bzw. EIDE Enhanged Integrated Device Electronics. Hierbei ist die Controllerelektronik direkt im Laufwerk integriert. Vor Erfindung dieser Technologie wurde eine spezielle und platzintensive Controllerkarte benötigt. 1989 wurde die Schnittstelle genormt und der ATA-Standart ins Leben gerufen.
ATA
Pro Port können maximal zwei Endgeräte (Master/ Slave) angeschlossen werden. Es gibt auch keine besonderen Abschirmungsmaßnahmen, so dass ein IDE-Kabel auf max. 90cm begrenzt ist. Die Datentransferrate im UltraDMA133-Betrieb liegt bei 133 MByte/s.
Seit Anfang 2003 wird eine neue, serielle ATA-Schnittstelle mit der bezeichnu8ng SATA auf neuen Mainboards verbaut. Die Daten werden hierbei seriell und nicht mehr parallel übertragen. Dadurch sind wesentlich dünnere und längere Kabel möglich. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 150MByte/s und es wird geplant diese Rate bis 2007 noch zweimal zu verdoppeln.
SCSI
Small Computer System Interface kurz SCSI ist eine hochwertige Schnittstelle für bis zu 15 Geräten (WIDE-SCSI). Ein Terminator am Kabelende verhindert störende Signalreflexionen. Bei Ultra320 SCSI liegt die Datentransferrate bei bis zu 320 MByte/s.
Weiterführende Beiträge zum Thema:
- Perpendicular Recording – Mehr Kapazität auf hdd-guide.de
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