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Akku Lebensdauer verlängern – 5 Tipps

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Hier habe ich die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengetragen, mit denen du die Akku Lebensdauer verlängern kannst. Denn oft gehen wir falsch mit den kleinen Energiespeichern um.

Batterien braucht man dank Funktechnologien wie WLAN und Bluetooth mehr denn je. Wiederaufladbare Lithium-Ionen Akkus sind zwar teurer als normale Batterien, lohnen sich aber über einen längeren Zeitraum.

Akkus nicht extra entladen

Oft denkt man das man seine Akkus vorbeugend entleeren soll, damit sie anschließend besser aufladen.

Das ist falsch, unnötig und schadet dem Akku. Denn jeder Ladezyklus stresst die Akkuzellen. Der Stress ist desto höher, je tiefer die Entladung geht.

Einige Akkuladegeräte bieten einen Erneuerungs-Modus, auch Rekonditionieren genannt, an. Dieser hilft nur wenn die Akkus bereits stark an Kapazität verloren haben. Nur in diesem Fall solltest du deine Akkus komplett entladen lassen.

Kontakte nicht berühren und Schmutz vermeiden

Du solltest die Kontakte nie mit den Händen anfassen und sie vor Schmutz schützen. Schweiß verursacht Korrosion wodurch es zu erhöhtem Übergangswiederstand kommen kann.

Extratipp: Reinige die Kontakte mit einem Tintenradiergummi, dass sorgt für besseren Stromfluss. Weiße Kristalle sind noch kein Zeichen für ein Ende der Zelle. Mit Seifenwasser und Bürste können die Kristalle entfernt werden.

Nutze immer nur passende Akkus

Häufig werden Akkus paarweise eingesetzt. Die beiden Batterien müssen gleichen Typs sein. Sie sollten auch gleich alt und gleich geladen sein.

Verwendest du unterschiedlich alte und verschieden geladene Akkuzellen gleichzeitig, beschleunigt sich der Alterungsprozess.

Extratipp: Damit du Akkupaare nicht vertauschst, kannst du sie mit farbigem Klebeband oder Edding markieren.

Vermeide Erschütterungen

Akkus sind nicht so erschütterungsfest wie man denkt. Schon ein leichter Sturz vom Tisch kann im Inneren der Batterien Feinflüsse erzeugen, welche die Zelle schneller altern lassen.

Extratipp: Beschädigte und verbeulte Akkus nicht mehr nutzen.

Akkus im warmen nutzen und kühl lagern

Besonders Li-Ion Akkus mögen keine Kälte. Bei Nutzung bei unter 0 Grad sollten Geräte nah am Körper getragen werden.

Wenn du deine Batterien im Freien bei unter 0 Grad Temperatur benutzt, versuche das Gerät so nah wie möglich am Körper zu tragen. Zum Beispiel in der Hosentasche. Dort bleiben sie länger warm und bringen mehr Leistung.

Akkus solltest du immer bei Zimmertemperatur laden.

Der alte Trick eine fast leere Zelle auf die Heizung zu legen funktioniert tatsächlich. Wenn du das machst musst du darauf achten, das die Batterien nicht überhitzen. Bei zu hohen Temperaturen können sauslaufen oder sogar explodieren.

Noch ein alter Trick, der tatsächlich funktioniert: Unbenutzte Akkus halten sich im Kühlschrank länger geladen. Denn je höher die Temperatur desto schneller entladen sie sich selber. Du musst sie im Kühlschrank aber unbedingt vor Kondenswasser schützen. Pack die Batterien am besten in eine verschließbare Tüte.

Wann ist eine normale Batterie besser als ein Akku?

Herkömmliche Batterien haben Ihren wiederaufladbaren Kollegen eins voraus: Sie halten ihre Ladung viel länger wenn sie nicht benutzt werden.

Normale Batterien sind daher am besten für: Fernbedienungen, Uhren, Taschenlampen (besser wegen langer Lagerfähigkeit) und alle Geräte die nur sehr wenig Strom aufnehmen oder sehr selten benutzt werden.

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